Spuren

5 Einzelskulpturen, Clausthal-Zellerfeld

Ausgangspunkt des Skulpturenpfades sind berühmte Besucher der Bergbaugruben Dorothea und Caroline auf dem heutigen Pulverhaus-Areal/Sympatec in Clausthal-Zellerfeld, einst zwei der ertragreichsten Gruben des Oberharzes. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden sie von über 20.000 Besuchern besichtigt, darunter Goethe, Alfred Nobel, James Watt Jr. und Heinrich Heine.

Die Skulpturen in Form von Federn markieren eine Spur in der Landschaft und erinnern an die Feder als Schreibwerkzeug - Signaturen an den Federkielen deuten auf die früheren Besucher hin.

Die Symbolik der Federn ist eng mit der Bergbaugeschichte verbunden und verweist auf die historische Rollenverteilung. Die Bergleute vom Leder verrichteten die körperliche Arbeit unter Tage und die von der Feder waren für Planung, Organisation etc. zuständig. So stehen die Skulpturen nicht nur für das Denken, Schreiben und Verwalten, sondern würdigt zugleich das Vermächtnis der Menschen, deren geistige Arbeit den Erfolg der Bergwerke mit prägte.